Somit ist das vorrangige Ziel, das Volumen dieser anfallenden Stoffe soweit wie möglich zu reduzieren, um die Entsorgungskosten zu minimieren. Durch die einzelnen Verfahrensschritte der Eindickung, Entwässerung und Trocknung können Suspensionen und Schlämme mit einem Wasseranteil von über 99 % zu einem Restprodukt mit einem Wasseranteil von weniger als 10 % aufgewertet werden.
Nach der Trocknung stellen diese Materialien aufgrund ihres meist hohen Anteils organischer Stoffe einen attraktiven Brennstoff dar. Das getrocknete Granulat ist hygienisiert, äußerst staubarm und auch langfristig problemlos lagerbar. Zusätzlich ergeben sich durch die Trocknung weitere Verwertungsmöglichkeiten, wie z.B. Verbrennung oder Vergasung.
Eindickung
Eindickung mit dem Bandeindicker: vollautomatisch und sicher!
Die Eindickung wird zur Fest-/Flüssigtrennung von biologischen Schlämmen aus der Abwasseraufbereitung und Stoffproduktion eingesetzt. Bei industriellen Produktionsprozessen wird die Eindickung, mit dem Bandeindicker, für die Filtration von Suspensionen installiert, um ein möglichst klares, feststofffreies Filtrat (Flüssigphase) zu erreichen.
Entwässerung
Entwässerung mit der Siebbandpresse: verschleiß- und geräuscharm!
Für die Entwässerung von Klärschlämmen und Suspensionen wurde die Siebbandpresse SNP entwickelt. Diese kompakte Maschine kommt bei der Starkentwässerung von organischen und anorganischen Stoffen und Schlämmen zum Einsatz.
Klärschlammtrocknung
Klärschlammtrocknung durch Bandtrockner oder Trommeltrockner: Wirtschaftlich und zukunftssicher!
Um Klärschlamm problemlos lagern und transportieren zu können, sollte er getrocknet werden. Es entsteht ein Trockengut mit einem Heizwert, der je nach Schlammart und Zusammensetzung zwischen 9 und 13 MJ/kg betragen kann, das entspricht etwa der Hälfte des Heizwertes von Steinkohle.
Biomassetrocknung
Biomassetrocknung durch Bandtrockner: ökologisch und ökonomisch!
Die Biomassetrocknung stellt an Trockner spezielle Anforderungen. Hierzulande ist sie verbunden mit der Notwendigkeit, Abwärme bei Temperaturen von ca. 80 - 90 °C als Energiequelle zur Beheizung des Trocknungsverfahrens zu nutzen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.