Durch Wägezellen wird die Gewichtsreduzierung in der Trommel erfasst und bei Erreichen eines speziellen Trocknungsgrades (i.d.R. ca. 60% TR), erfolgt eine Entleerung der Trommel durch Wechsel der Drehrichtung. Die Trommel wird nach Entleerung erneut mit dem zu trocknenden Produkt befüllt.
Das vorgetrocknete Material fällt über einen Vorlagebehälter in den darunter befindlichen Trocknungscontainer. Der Trocknungscontainer wird über den Boden wiederum mit warmer Luft durchströmt, so dass eine Nachtrocknung auf einen TR- Gehalt von 90 – 93 % erfolgt. Nach einer Verweilzeit von mehreren Tagen kann der Trocknungscontainer durch ein Schneckenaustragssystem entleert werden.
Der Technikcontainer enthält die elektrische Steuerung der Anlage, das Luftmanagementsystem (Ventilatoren, Wärmetauscher, etc.), sowie ausreichend Platz für eine zusätzliche Heizung, Mikrogasturbine oder ähnliche Wärmeerzeuger. Als Abwärme aus externen Quellen kann Warmwasser, Heissluft, Dampf, etc. zur Abdeckung des thermischen Energiebedarfes genutzt werden.
Das Verfahren eignet sich für entwässerte Schlämme und verfügt über eine Wasserverdampfungsleistung bis ca. 100 kg/h. Durch relativ geringe Trocknungstemperaturen und ständig aerobe Zustände ist eine Abluftbehandlung nicht notwendig.
Das Produkt ist staubfrei und fällt in Granulatform an.